„Wir bleiben die bestimmende politische Kraft“

Veröffentlicht am 04.04.2008 in Presse

SPD-Jahreshauptversammlung – Künstlerhaus hängt nicht am Tropf der Gemeinde
„Am Ende des Wahlabends sind wir als Sieger aus den Wahlen hervorgegangen“, verkündete Dieter Max, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Trotz kleiner Verluste wurde der Stimmenanteil über 50 Prozent gehalten. „Wir waren, wir sind und wir bleiben mit diesem Ergebnis die bestimmende politische Kraft in Schirnding“, so Max. Wir müssen mit der Erkenntnis leben, dass Schirnding, wie in der Vergangenheit, keine SPD-Hochburg war und auch in absehbarer Zeit sicher nicht werden wird.

Max ging auf die Arbeit im Marktgemeinderat ein, die sich etwas anders gestalten wird, zumal sich, wie in der letzten Sitzung angedeutet, der Ton und Umgang zwischen den Fraktionen verschärfen wird. „Wir scheuen diese Auseinandersetzung nicht und wir werden auch in Zukunft nicht davor zurückschrecken, unsere Meinung klar kund zu tun und eine grundsolide Arbeit im Marktgemeinderat abliefern. In diesem Zusammenhang räumte der Vorsitzende auch kleinere Fehler und Missverständnisse beim Wahlkampf ein. Auch Terminüberschneidungen beim Landratswahlkampf und eine nicht abgedruckte Zeitungsanzeige trugen nicht unbedingt zum Ergebnis der Wahl bei. Zusammenfassend zum Wahlkampf: „Wir stellen nach wie vor den Bürgermeister und wir besitzen immer noch einen Auftrag mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei der Gemeinderatswahl, Arbeit zum Wohle unserer Gemeinde zu tun, was für uns bedeutet, dass wir auch in Zukunft wieder den zweiten Bürgermeister stellen werden“, so der selbstbewusste Vorsitzende.

Im Bericht des Vorsitzenden kamen auch die Aktivitäten beim Wiesenfest und beim Dorfmarkt nicht zu kurz, wo die SPD mit einem Stand präsent war. Für Max war es auch erfreulich, dass wieder ein junges Mitglied in die SPD eingetreten ist.

Kassier Günter Völkl berichtete über eine gute Kassenlage, so dass die Entlastung durch Gisela Dvorak nur eine Farce war. Die sich anschließenden Delegiertenwahlen brachten folgendes Ergebnis: Europawahl: Manfred Häcker; Ersatz: Reiner Wohlrab. Bundestagswahl: Dieter Max; Ersatz: Peter Kodritzki.

Bürgermeister Reiner Wohlrab brachte einige Aspekte aus der Kommunalpolitik. So ist es für ihn die richtige Entscheidung, auf Geräte im Bauhof zu setzen und diesen vernünftig auszustatten, so dass eine Person die Maschine bedienen kann. Ein weiteres Thema, das in naher Zukunft wichtig sei, ist eine leistungsfähige DSL-Anbindung. Da schon Bauträger abgesprungen sind, da keine schnelle DSL-Verbindung vorhanden ist, muss dieses Thema in naher Zukunft geregelt werden. Hier sei die Bayerische Staatsregierung gefordert, um im gesamten Land gleiche Bedingungen zu schaffen und nicht nur im Speckgürtel von München.

Die Gemeinde will auch in erneuerbare Engergien einsteigen und womöglich mit Solar- oder Photovoltaikanlagen die Energiepreise in den Griff bekommen. Aber auch das betreute Wohnen, wo noch einige Daten fehlen, wird in der nächsten Zeit ein weiteres wichtiges Thema werden. Mit einem Gewässerentwicklungsplan, der zu 100 Prozent von der Regierung bezahlt wurde, will man die eigenen kleineren Gewässer, wie die Menzloh, in den nächsten Jahren sanieren, machte der Bürgermeister deutlich.

In der sich anschließenden Diskussion war auch das Künstlerhaus ein weiteres wichtiges Thema. Zweiter Bürgermeister Manfred Häcker machte zum wiederholten Male klar, dass sich das Künstlerhaus in Schirnding zu einem Politikum auswirke. Er versicherte, dass das Künstlerhaus nicht am Tropf der Marktgemeinde hänge und sich trotz aller Unkenrufe zu einem Vorzeigeobjekt entwickle, um das die Gemeinde von vielen Landkreisbürgern beneidet wird.
Manfred Häcker

 

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