Ortsverein Schirnding


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Kräfte bündeln, um nicht auf der Strecke zu bleiben

110 Jahre SPD Schirnding – DVD für alle Genossen – Dank an Ehrenvorsitzenden Erich Sommerer Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um nicht auf der Strecke zu bleiben“, rief Bürgermeister Reiner Wohlrab den Genossinnen und Genossen bei der Jahreshauptversammlung und 110 Jahre SPD-Ortsverein zu. Dazu diene auch die Kommunale Allianz mit den Nachbarkommunen. Für das Gemeindeoberhaupt ist die Marktgemeinde auf dem richtigen Weg sowohl beim Künstlerhaus als auch beim zukünftigen Feuerwehrkonzept. Eine gute Sache war auch der Ausbau der Marktgemeinde mit ihren Ortsteilen Fischern, Raithenbach und Dietersgrün mit Mitteln der Dorferneuerung. Hier wurden alle Arbeiten zufriedenstellend abgeschlossen. Jetzt müssen wir uns Gedanken machen, wie wir in Zukunft an Fördertöpfe kommen, um den Markt voranzubringen. Scharf zurückgewiesen hat Wohlrab die Äußerungen des örtlichen CSU-Fraktionsvorsitzenden, der ihm Untätigkeit vorwarf. „Zuerst bringt die CSU einen Antrag ein und bei der Abstimmung stimmt sie dagegen“, so Reiner Wohlrab. Ein sehr großes Problem sind die schwindenden Einwohnerzahlen von Schirnding. Allein durch die Verlagerung von Polizei, Grenzpolizei, Bundesbahn und der Wegfall bei der Osterweiterung, wo 25 Speditionen schließen mussten, habe man ca. 900 Arbeitsplätze verloren. Als kleinen Lichtblick bezeichnete Reiner Wohlrab die Ansiedlung der Bundespolizei in den Räumen des Zolls. Hier müssen alle Kontakte ausgeschöpft werden, um diese Behörde hier in Schirnding zu erhalten. Als sehr angenehm empfinde der Bürgermeister die Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft mit Hohenberg. „In Zukunft müssen wir uns gemeinsam profilieren, so u.a. beim Projekt „Sprudelndes Egerland“. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so der Bürgermeister. Bevor Dieter Max einen kurzen Ausflug in die Geschichte der örtlichen Sozialdemokratischen Partei unternahm, begrüßte er als gern gesehene Gäste die Bezirksvorsitzende und MdB Anette Kramme aus Bayreuth, den Unterbezirksvorsitzenden Ulrich Scharfenberg sowie Ehrenvorsitzenden Erich Sommerer. Max bezeichnete die SPD schon immer als prägende Kraft und politische Kraft im Ort. Auch der Besuch von Renate Schmidt in Schirnding war für Dieter Max einige Anmerkungen wert. Besonders dankte er Ehrenvorsitzenden Erich Sommerer, der eine DVD erstellte, worauf alle markanten Ereignisse der örtlichen SPD dokumentiert sind und das natürlich kostenlos für die Genossen. Selbstverständlich hat ein so rühriger Ortsverein auch eine gut gefüllte Kasse. Davon unterrichtete Kassier Günter Völkl. Als größten Ausgabenposten bezeichnete Völkl die Übernahme der Kosten der Schalmeiengruppe beim letzten Dorfmarkt. In Vertretung der beiden Revisoren Gisela Dvorak und Uwe Blechstein verlas Erich Blechschmidt das Protokoll der Revision, so daß die einstimmige Entlastung nur eine Farce war. Einen Ausflug in die Bundespolitik machte UB-Vorsitzender Ulrich Scharfenberg. Die Wahl des neuen Bundespräsidenten bezeichnete er als „schallende Ohrfeige an die Kanzlerin. Außerdem wurde eine historische Chance durch die sture Haltung der Linken vergeben. Den Gesundheitskompromiß bezeichnete er als eine gigantische Nettolüge und einen dreisten Wortbruch – statt wie bei der Wahl versprochen: Mehr Netto vom Brutto kommt es jetzt umgekehrt. Mit einem Zitat aus der Berliner Zeitung schloss Scharfenberg seine interessanten Ausführungen, nicht bevor er auch die Energiepolitik an den Pranger stellte und die Kürzungen bei der Städtebauförderung um 50 Prozent durch Minister Ramsauer monierte. Diese würden überwiegend dem ländlichen Raum zu Gute kommen. „Diese sogenannte Reform stehe für Feigheit vor dem Feind, Frechheit vor dem Bürger, Flickschusterei mit Milliardenbeträgen. Die Koalition wähle den Weg des geringsten Widerstandes, lüge die Vervielfachung des Zusatzbeitrages zur Ausgestaltung um. Das ist eine dramatische Flucht aus der Verantwortung. Diese Koalition blicke auf eine erschütternde Reihe von Fehlleistungen zurück, der Gesundheitsmurks sei nun die vollständige Kapitulation vor ihrer zentralen Aufgabe“. Für MdB Anette Kramme sind 110 Jahre SPD Schirnding ein Auftrag, junge Menschen mit der Politik vertraut zu machen, denn in der SPD waren immer Menschen, die den Mut hatten, hier Mitglied zu werden um etwas zu verändern. Glückwünsche überbrachten außerdem die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Wohlrab aus Hohenberg und Stefan Klaubert aus Arzberg. Am Schluß der Feier gab es noch für alle eine geschichtsträchtige kostenlose DVD der SPD. Manfred Häcker

 

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