Ortsverein Schirnding


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Schiff auf Kurs halten

SPD-Jahreshauptversammlung 2009 mit Ehrungen – Positiver Jahresbericht – Bgm. Reiner Wohlrab: „Müssen uns um die Brotkrumen streiten“! SCHIRNDING – Über 60 Prozent der Mitglieder konnte Ortsvereinsvorsitzender Dieter Max bei der Jahreshauptversammlung der SPD Schirnding willkommen heißen. Dies, so Max, ist ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt der Schirndinger SPD. „Bin bereit, das Profil der Landkreis-SPD zu schärfen und erfolgreich in die anstehenden Wahlen führen“, so der neue SPD-Kreisvorsitzende Holger Grießhammer bei seiner Vorstellung. Außerdem muß die SPD-Kreistagsfraktion wieder stärkste Fraktion werden, damit es wieder voran geht im stark gebeutelten Landkreis Wunsiedel. Nicht akzeptabel ist für den Kreisvorsitzenden die von Hof aus angestrebte Landkreisfusion. Auf seine volle Unterstützung kann dagegen Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder mit dem Wunsch nach einer Fachhochschule in Marktredwitz rechnen. „Nachdem die Kommunalwahl 2008 erfolgreich abgeschlossen und nach der Konstituierung die Weichen im Marktgemeinderat für die nächsten Jahre gestellt waren, haben wir unsere Aktivitäten in der SPD etwas zurückgefahren“, suggerierte Vorsitzender Dieter Max. Trotz der augenscheinlichen Tatenlosigkeit wurden aber doch einige Veranstaltungen mit Erfolg durchgeführt. Als positiv sieht Max die Zusammenlegung von Parteiveranstaltungen zusammen mit dem Ortsverein Hohenberg. So waren drei Veranstaltungen sehr gut besucht und eine gemeinsame Veranstaltung mit Petra Ernstberger in Schirnding war ein voller Erfolg. „Diese Form der Zusammenarbeit wollen wir auch künftig fortsetzen“, so Dieter Max. Präsent war die SPD mit einem eigenen Pommesstand am Schirndinger Wiesenfest. Bedingt durch die Abwanderung junger Mitglieder wird es immer schwerer den Stand zu besetzen. Dieter Max: „Ich werde versuchen, das Schiff SPD auch in den nächsten Jahren auf Kurs zu halten“. Eine gut gefüllte und einwandfreie Kasse – der ganze Stolz von Kassier Günter Völkl – präsentierte der Kassier. So blieb für die beiden Revisoren Gisela Dvorak und Claudia Gerlt nur, das Zahlenwerk abzusegnen und um Entlastung des Kassiers zu bitten. Dem wurde einstimmig zugestimmt. Unter dem Vorsitz von Kreisvorsitzenden Holger Grießhammer gingen die gut vorbereiteten Neuwahlen zügig über die Bühne. Erster Vorsitzender Dieter Max; zweiter Vorsitzender Reiner Wohlrab; Kassier Günter Völkl; Stellvertreter Erich Blechschmidt; Schriftführer Manfred Häcker; Beisitzer Rudi Hecht, Peter Kodritzki und Detlef Beyer; Kassenrevisoren Gisela Dvorak und Uwe Blechstein. Delegierte für den Unterbezirk: Manfred Häcker und Dieter Max; Delegierte für den Kreisvorstand: Dieter Max und Manfred Häcker. Bürgermeister Reiner Wohlrab erinnerte an die lange Geschichte der SPD in Schirnding, wo bereits 1907 über die Hälfte der Wähler die SPD wählten. Als großes Problem sieht der Bürgermeister die Versorgung im ländlichen Bereich mit einem schnellen Internetzugang mittels DSL. „Während in München und Oberbayern alles bestens läuft, müssen die Gemeinden hier in Hochfranken viel Geld dafür ausgeben“, so Wohlrab. In Schirnding sind hierfür 300.000 Euro im Haushalt eingestellt. Wenn wir diese nicht brauchen würden, hätten wir keine Neuverschuldung. Das Gleiche gilt für das Konjunkturpaket II. Alles Geld hierfür wird in den großen Städten München und Augsburg verbraten und wir müssen uns um die Brotkrumen streiten. Als positiv für die Gemeinde sieht der Bürgermeister den 70prozentigen Zuschuss der Euregio für den Ausbau des Radparkplatz bei der Schöpfenden. Da auch der Fichtelgebirgsverein 2.000 Euro in Form von Bänken zugesagt hat, wird dieses Projekt in diesem Jahr angegangen. „Wir können es uns heuer leisten, 30.000 Euro für die Sanierung der maroden Gehsteige auszugeben“, verdeutlichte der Bürgermeister. Fraktionsvorsitzender Peter Kodritzki mahnte die hohe Schuldenlast der Gemeinde an. „Allein in einer Wahlperiode fallen 1 Mio. Euro an Zinsen an“. „Die Katze beißt sich in den Schwanz“, sehr maßvoll ausgedrückt, so Kodritzki. Einerseits sind die Gehsteige und die Kanalisation marode und auch für das Konjunkturpaket II wären etliche Sanierungsfälle in der Schublade, andererseits muß aber für den Eigenanteil wieder mehr Schulden aufgenommen werden. Kodritzki erinnerte auch an das veränderte Wahlverhalten der Bevölkerung. Früher war Schirnding ein reiner Industriestandort, der hat sich in der Zwischenzeit dramatisch verändert. Wichtigstes Ziel der Fraktion: Wir müssen von den hohen Schulden runterkommen. Viel Lob erhielt der scheidende Gemeinderat und frühere zweite Bürgermeister Manfred Häcker von seinen SPD-Genossen. Seitens der SPD und auch zusätzlich von Bürgermeister Reiner Wohlrab, der seinen Stellvertreter viel Lob und Engagement sowie Loyalität aussprach, bekam er je eine Mokka Tasse geschenkt. Mit einem Blumengruß wurde die frühere Kassiererin Claudia Gerlt verabschiedet, die nach Höchstädt verzog. Für 20jährige Mitgliedschaft wurde Dieter Max von Bürgermeister Reiner Wohlrab und Kreisvorsitzenden Holger Grießhammer mit einer riesigen Torte belohnt. „Wenn die Spitze in Ordnung ist, funktioniert auch der Ortsverein“, so Reiner Wohlrab. Rudi Hecht, langjähriger Kassier wurde für 50jährige Treue mit Urkunde und Anstecknadel sowie einem Blumengruß gewürdigt. Die nächsten Termine der Sozialdemokraten: 14. April: Gemeinsame Veranstaltung mit der SPD Hohenberg; 21. April: Jahreshauptversammlung der Arzberger Genossen; 15. Mai: Jahreshauptversammlung der Hohenberger SPD und am 12. September: 90jähriges Jubiläum der SPD Hohenberg. Manfred Häcker

 

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