Thema dieser News: Arbeit .

Veröffentlicht am 07.05.2007 in Wirtschaft

IG Metall und Arbeitgeber haben sich darauf verständigt, dass die Beschäftigten der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ab Juni 4,1 Prozent mehr Geld erhalten. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck begrüßte die Einigung, "denn dies muss ein Aufschwung für alle sein."

Zuvor hatten sich die Tarifparteien nach 20-stündigen Verhandlungen in Sindelfingen am Freitag geeinigt. Neben der Gehalts- und Lohnsteigerung ab Juni erhalten die Beschäftigten nach 12 Monaten weitere 1,7 Prozent mehr. Außerdem wird es eine Einmalzuzahlung von 400 Euro für April und Mai dieses Jahres geben. Die Laufzeit der Tarifeinigung beträgt insgesamt 19 Monate - bis Ende Oktober 2008. Die Einigung in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie gilt als Pilotabschluss für die gesamte Branche mit bundesweit 3,4 Millionen Beschäftigten.

"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten einen guten Anteil am Erfolg der Unternehmen", begrüßte der SPD-Vorsitzende Kurt Beck die Einigung am Verhandlungstisch. Der Aufschwung komme nun auch bei denen an, die ihn zu einem großen Teil erarbeitet hätten. "Das ist gut", betonte Beck, "denn dies muss ein Aufschwung für alle sein. Dort, wo wir Sozialdemokraten daran mitarbeiten können, werden wir das tun."

Als ebenso erfreulich bezeichnete Beck die Tatsache, dass ein Arbeitskampf mit Arbeitsniederlegungen vermieden werden konnte. Der Abschluss zeige ein weiteres Mal, dass die Tarifautonomie ein Erfolgsmodell sei. "All jene, die immer wieder an den Rechten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer herumsägen wollen, werden daher auf den Widerstand der Sozialdemokratie stoßen", unterstrich der SPD-Vorsitzende.

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