Beck gegen Online-Durchsuchungen

Veröffentlicht am 05.09.2007 in Bundespolitik

Sein klares Nein zu den von Innenminister Schäuble (CDU) geplanten heimlichen Online-Durchsuchungen von Computern hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck bekräftigt. "Ich halte nichts davon. Ich glaube, es ist eine falsche Entscheidung, die da von Herrn Schäuble getroffen worden ist", betonte Beck in der ARD.

Online-Durchsuchungen dürften nur unter rechtstaatlich einwandfreien Bedingungen möglich sein, bekräftigte der SPD-Vorsitzende und rheinland-pfälzische Ministerpräsident. Es müsse dabei bleiben, dass es für eine Durchsuchung in der Wohnung oder online einen Verdacht und eine richterliche Anordnung geben müsse. "Und jeder Bürger muss sich gegen eine solche Durchsuchung auch wehren können", unterstrich Beck.

Beck erster Politiker bei ARD-Aktion "Ihre Frage nach Berlin"

Kurt Beck machte am Montag im ARD-Morgenmagazin den Anfang einer neuen Sendereihe der ARD. Unter dem Motto "Was wollten Sie von den Spitzenpolitikern schon immer wissen? Was brennt Ihnen unter den Nägeln?" stehen darin Politiker und Politikerinnen live Rede und Antwort auf Fragen, die Bürgerinnen und Bürger dem ARD-Morgenmagazin, dem ARD-Mittagsmagazin oder tagesschau.de den Spitzenpolitikern in Berlin per Video eingeschickt haben.

Peer Steinbrück wird als nächster SPD-Spitzenpolitiker in der Sendereihe zu Wort kommen. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Bundesfinanzminister beantwortet Fragen am Mittwoch, 5. September, um 13:00 Uhr, im ARD-Mittagsmagazin.

 

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