„Ich habe das Projekt nie bereut!“

Veröffentlicht am 05.03.2014 in Kommunalpolitik

Kreistags-SPD und örtliche Kandidaten besuchen den stattlichen Bauernhof mit Ferienwohnungen

SCHIRNDING – Einen Blick über die touristischen Angebote in Schirnding machten sich neben dem Fraktionsvorsitzenden der Kreis-SPD, Heinz Martini auch örtliche Kandidaten nebst Bürgermeister Reiner Wohlrab bei der örtlichen Ferienwohnungsanbieterin Gabi Gewinner. Ihr stattliches Anwesen, das auch noch landwirtschaftlich genutzt wird, bietet schön eingerichtete Ferienwohnungen zu einem bezahlbaren Preis.

Fraktionsvorsitzender Heinz Martini bedankte sich bei Gabi Gewinner für die Bereitschaft, das Anwesen in Augenschein nehmen zu dürfen und meinte bei dieser Gelegenheit, dass den Betreibern auch Förderprogramme zur Verfügung gestellt werden sollten, um den Bestand zu erhalten und auf den neuesten Stand zu bringen, wenn sie abgewohnt sind. „Leuten, die mutig sind, solche Betriebe aufzubauen, sollte auch mit entsprechenden Programmen geholfen werden“, so Martini. Er hob auch den Mut zur Eigeninitiative besonders hervor.

Die Nähe zu Tschechien und zu den weltberühmten Bädern Franzensbad, Marienbad und Karlsbad und gleichzeitig die Sehenswürdigkeiten unserer Fichtelgebirgsheimat sind Pfunde mit denen man wuchern muß, führte Martini an.

Die engagierte Hausbesitzerin Gabi Gewinner stellte auch die örtlichen Sehenswürdigkeiten in den Vordergrund: Ob das gut angenommene Künstlerhaus im Ort, das Porzellanikon in Hohenberg oder im benachbarten oberpfälzer Raum die Kappl oder die Basilika in Waldsassen sind alles gut angenommene Ziele ihrer immer wiederkehrenden Feriengäste. Solange wir einen  Metzger und Bäcker noch  im Ort haben, das sind nur die kleinen Vorteile, ist mir um meinen Betrieb nicht bange, so Gabi Gewinner. Wie man sehen konnte, hat die bodenständige Familie Gewinner auch noch eine intakte Landwirtschaft zu bewältigen  und wenn alle zusammenhelfen, gelingt das auch.

Bürgermeister Reiner Wohlrab erinnerte an die vielen Sehenswürdigkeiten im Umkreis von 50 Kilometern und darum sollte man gemeinsam werben und unser Licht nicht unter den Scheffel stellen, denn nur gemeinsam sind wir stark genug, der Konkurrenz die Stirn zu bieten. Für den Bürgermeister ist auch die Lockerung der Vorschriften für relativ kleine Betriebe von großer Wichtigkeit: „Wir machen uns das Leben selber schwer!“

Text : Manfred Häcker

 

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