Ortsverein Schirnding


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Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

JHV des SPD-Ortsvereins mit Neuwahlen
1. Vorsitzender wird Bürgermeister Reiner Wohlrab
Dieter Max nach 24 Jahren zurückgetreten


SCHIRNDING – Nach drei erfolgreichen Wahlperioden und im 17. Dienstjahr als 1. Bürgermeister will Reiner Wohlrab im Jahr 2014 nochmal kandidieren und für die gebeutelte Marktgemeinde für eine erfolgreiche Zukunft kämpfen. Dies war die Aussage bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins.

Bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins, bei der auch viele Gäste aus Schirnding und die benachbarten Bürgermeister Stefan Göcking und Jürgen Hoffmann als Gäste begrüßt wurden gab Dieter Max eingangs eine Erklärung ab über seinen Rücktritt vom Amt des 1. Vorsitzenden. Nach 24 Jahren im Amt und einer erfolgreichen Zeit bat er um eine Auszeit vom Amt. Mit einem großen Wurstkorb verabschiedeten die Genossen ihren verdienten Vorstand.

Über eine gut gefüllte Kasse berichtete Schatzmeister Günter Völkl, der dieses Amt bereits sechs Jahre erfolgreich ausübt. Revisor Rudi Hecht bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung, so dass die einstimmige Entlastung der Mitglieder nur noch eine Farce war.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Bürgermeister Reiner Wohlrab das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Er erinnerte an den mühsamen Kampf um den Abriß des Stegs über den Bahnhof. Nach wie vor ist das Geld in Schirnding knapp. „Es stehen nur wenige Mittel zur Verfügung und auch die Einsparmöglichkeiten sind ausgeschöpft“, so Wohlrab. Durch den nicht genehmigten Haushalt sind die freiwilligen Leistungen durch den Markt Schirnding an die Vereine leider nicht mehr möglich. Allerdings, so der Bürgermeister, hat Landrat Dr. Döhler durch seinen Sparkassenfonds die Schirndinger Vereine dementsprechend finanziell unterstützt. Dafür gilt ihm mein Dank!

Nicht verhehlen wollte Wohlrab auch die Konsolidierungshilfen durch den Freistaat und die Stabilisierungshilfe in Höhe von 300.000 Euro sowie die Bedarfszuweisungen. Recht mühsam und zeitaufwändig gestaltet sich das gemeinsame Kommunalunternehmen „Windenergie Steinberg West“ zusammen mit der Stadt Hohenberg. Bis es soweit ist, fließt noch sehr viel Wasser die Röslau hinunter. Als erfreulich bezeichnete Reiner Wohlrab, dass Schirnding auf allen öffentlichen Gebäuden Photovoltaikanlagen installiert habe und somit energieautark sei.

Viel Kraft wurde auch in den Erhalt und die Wiederbelebung der Arztpraxis investiert und man sei froh, dass mit Dr. Scholze wieder ein Allgemeinarzt in Schirnding zum Wohle der Bevölkerung zur Verfügung stehe. Ob Kindergarten, Freiwillige Feuerwehr oder der Umbau der gemeindlichen Häuser – alles Themen, die angepackt werden mussten, dass es in Schirnding weitergehen kann.

Lange Gespräche wurden auch mit den Verantwortlichen der hiesigen Porzellanfabrik und den politischen Mandatsträgern geführt, die aber zu keinem konkreten Ergebnis geführt haben. In einem leidenschaftlichen Appell erinnerte der Bürgermeister an den Dorfmarkt, das Wiesenfest und das Künstlerhaus. Hier sei es immens wichtig, dass all diese Einrichtungen erhalten bleiben zum Wohle der Bevölkerung von Schirnding.

In seinem Grußwort bescheinigte Arzbergs Bürgermeister Stefan Göcking den Schirndinger Sozialdemokraten viel für die Marktgemeinde getan zu haben, obwohl er die Hilfe aus München für die gebeutelte Porzellanfabrik vermisse. Seiner Meinung nach ist es auch nicht ganz einfach mit dem Bau von Windrädern. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass die Energiewende nicht scheitert“, so Göcking. Namens des ersten Bürgermeisters betonte Hohenbergs Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Hans-Jürgen Wohlrab die guten nachbarschaftlichen Beziehungen sowohl bei der alltäglichen Arbeit als auch beim Bau der gemeinschaftlichen Windräder.

Unter der Ägide von UB-Geschäftsführerin Bettina Bayerl und Manfred Häcker gingen die Neuwahlen schnell über die Bühne: neuer 1. Vorsitzender wird Reiner Wohlrab; 2. Vorsitzender Manfred Häcker: Schriftführer Manfred Häcker und Schatzmeister bleibt Günter Völkl. Revisoren sind Carsten Zieglschmid und Erich Blechschmidt. Alle wurden einstimmig gewählt.

Delegierte für den Kreisverband: Reiner Wohlrab und Detlef Baier; für die Unterbezirkskonferenz Manfred Häcker und Günter Völkl; für die Landratswahl Reiner Wohlrab und Dieter Max und für die Europawahl Detlef Baier und Günter Völkl.

Fraktionsvorsitzender Peter Kodritzki erinnerte an den demografischen Wandel in der Grenzgemeinde und bestärkte das Gemeindeoberhaupt, dass hierbei immer ein Ausgleich geschaffen werden müsse. Der Fraktionsvorsitzende erinnerte auch an die Geschichte der Porzellanfabrik, die es bereits vor 150 Jahren gab.
Text und Foto: Manfred Häcker

 

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